Dashcams – das Geschehen genau aufzeichnen

DashcamsDie Dashcam ist eine spezielle Kamera, die entwickelt wurde, damit sie im Auto eingesetzt werden kann. Sie kommt in der Regel während der Fahrt zum Einsatz. Dafür wird sie entweder direkt auf dem Armaturenbrett befestigt oder findet ihren Platz an der Windschutzscheibe. Der Sinn der Dashcam ist es, aufzeichnen zu können, was während der Fahrt passiert. Sie kann teilweise aber auch als Überwachungskamera eingesetzt werden, beispielsweise wenn Sie Ihr Fahrzeug kurz verlassen. Die rechtliche Situation ist allerdings nicht ganz so einfach.

Dashcam Test 2017

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Die Dashcam als eigenständiges Gerät

DashcamsNormalerweise kommt die Dashcam als eigenständiges Gerät zum Einsatz. Wie bereits erwähnt, wird sie an der Windschutzscheibe oder an der Armatur befestigt. Über Klebepads oder mit Hilfe von Saugnäpfen wird verhindert, dass die Kamera während der Fahrt oder bei Erschütterungen auf den Boden fällt. Anders als bei den klassischen Videoaufnahmesystemen wird bei der Dashcam eine Aufnahmeschleife getätigt. Sie haben die Möglichkeit, einen Zeitraum einzuprogrammieren. Haben Sie dies durchgeführt und ist das Ende vom Zeitraum erreicht, beginnen neue Aufnahmen. Alte Aufnahmen werden dann überschrieben. Das passiert auch, wenn das Speicherlimit erreicht ist. Daher sollten Sie den Speicherplatz der Kamera immer im Blick haben.

Häufig sind die Dashcams mit einem Beschleunigungssensor ausgestattet. Der sogenannte G-Sensor sorgt dafür, dass ein Video, das bei einem Unfall aufgenommen wird, mit einem Schreibschutz versehen wird. So wird verhindert, dass es zum Überschreiben des Videos kommt. Dieses kann bei der Ermittlung des Unfallherganges wichtig sein. Allerdings kann es sein, dass der Sensor auch dann ausgelöst wird, wenn Sie über Strecken fahren, die stark holpern.

Übrigens: Es gibt nicht nur die Dashcam fürs Auto, sondern auch die Dashcam für Motorrad oder Roller. Wenn Sie also passionierter Zweirad-Fahrer sind, brauchen Sie auf die Kamera nicht verzichten.

Die Dashcam mit GPS

Es gibt auch die Dashcam mit GPS. Diese Ausstattung dient dazu, dass die Daten, die sich über den Dashcam GPS Sensor ermitteln lassen, auch in die Aufnahmen übertragen werden können. Teilweise werden die Daten vom Dashcam GPS aber auch genutzt, um später Auswertungen besser durchführen zu können. Sie können diese Modelle beispielsweise über eBay, bei Saturn oder auch bei Media Markt genauer betrachten und sich über die Ausstattung informieren. So bekommen Sie ein Bild davon, über welche Eigenschaften die Kameras verfügen und für welche Einsatzgebiete sie geeignet sind.

Weitere Varianten von Dashcams

Inzwischen gibt es zahlreiche Modelle. Wenn Sie einen Dashcam Test zur Hand nehmen, dann können Sie schnell erkennen, dass einige Varianten besonders beliebt sind. Dazu gehört auch die Dashcam Rückspiegel. Wenn die Dashcam im Spiegel untergebracht ist, dann stört sie nicht auf dem Armaturenbrett. Zudem ist sie nicht auf den ersten Blick erkennbar. Schließlich gibt es auch noch die:

  • Dashcam mit Akku
  • Dashcam mit Bewegungssensor
  • Dashcam mit Radarwarner
  • Dashcam App
Variante Hinweise
Dashcam mit Akku Die Dashcam mit Akku hat den Vorteil, dass das Modell nicht mit Strom versorgt werden muss und so kein Kabel im Bereich Ihres Fahrzeugs untergebracht werden muss.
Dashcam mit Bewegungssensor Besonders interessant im Kampf gegen Diebstahl und Vandalismus dürfte die Dashcam mit Bewegungssensor sein. Diese Variante ist so konzipiert, dass sie bei Bewegung automatisch mit der Aufnahme beginnt. Viele Autobesitzer leiden unter der Problematik, dass ihre Fahrzeuge zerkratzt oder beschmiert werden. Die Dashcam mit Bewegungssensor kann dafür sorgen, dass der Täter ertappt wird.
Dashcam mit Radarwarner Die Variante mit Radarwarner ist effektiv für alle, die den Blitzer oft nicht oder zu spät erkennen und gerne informiert darüber sein möchten, wo auf der Strecke die Radargeräte stehen.
Dashcam App Dann gibt es noch die Dashcam App. Diese Variante ist keine Kamera, sondern lediglich eine Anwendung, die das Handy zu einer Dashcam werden lässt. Auch das kann sehr praktisch sein. Über eine Halterung lässt sich das Smartphone dann im vorderen Bereich des Autos befestigen.

Ist die Dashcam in Deutschland erlaubt?

Viele Interessenten stellen sich die Frage: Ist die Dashcam in Deutschland erlaubt? Oft heißt es, dass die Dashcam verboten ist. Diese Aussagen verunsichern Nutzer, die eigentlich gerne das Verkehrsgeschehen aufnehmen möchten. Tatsächlich ist die Nutzung in Deutschland vor allem sehr stark umstritten. Es gibt aber bisher keine gefestigte Rechtsprechung, die hier als Basis genutzt werden kann. Das heißt, grundsätzlich ist die Dashcam erlaubt. Allerdings ist die Frage, ob die Aufnahmen in einem möglichen Prozess vor Gericht auch anerkannt werden, nicht klar zu beantworten. Denn das liegt im Ermessen des Richters, der für den Prozess zuständig ist.

Strenger und klarer ist die Regelung in Österreich. Hier ist die Dashcam verboten, wenn die Datenschutzkommission die Registrierung nicht erlaubt hat. Die Rechtslage sieht also vor, dass es sich um ein Objekt mit einer Meldepflicht handelt. Dieses Verbot der Verwendung ohne Registrierung wurde auch im Jahr 2016 noch einmal durch den österreichischen Verwaltungsgerichtshof bestätigt.

Ganz anders ist es in Russland. Hier ist die Dashcam erlaubt. In der Rechtslage gibt es keine Verbote und auch ein Urteil besteht nicht zur Nutzung der Produkte. Grund dafür, dass die Dashcam hier besonders häufig zum Einsatz kommt, ist die starke Verbreitung von provozierten Unfällen, Fahrerflucht sowie Korruption bei der Polizei.

Mehr Informationen im Dashcam Vergleich erhalten

Ein Dashcam Test ist für Sie natürlich ein sehr guter Anhaltspunkt, um mehr über die Produkte zu erfahren. Sie können hier etwas über die Dashcam vorne und hinten lesen oder sich über Modelle informieren, die einen GPS-Tracker haben. Der Dashcam Vergleich an sich hat den Vorteil, dass Sie einen Überblick über die einzelnen Varianten erhalten. Sie erfahren hier, welches Dashcam Video wirklich punkten kann und wer als Testsieger überzeugt hat. Im Testbericht geht es aber nicht nur um die Qualität vom Dashcam Video oder um die Thematik, ob die Dashcam vorne und hinten eingesetzt werden kann. Auch die Handhabung sowie die Qualität spielen eine große Rolle. Nutzen Sie daher den Testbericht unbedingt bei Ihrer Entscheidungsfindung.

Vor- und Nachteile einer Dashcam

  • Anders als viele Autokameras zeichnet eine Dashcam nicht den Innenraum auf, sondern alles, was sich vor Ihrem Auto abspielt.
  • So können Sie das Verkehrsgeschehen aufnehmen und im Schadensfall als Beweis vorlegen. Ob und wie das Gericht das wertet, ist bislang aber umstritten.
  • Die Installation der kleinen Cams sind meistens sehr leicht und unkompliziert, da viele Modelle nur eine Batterie bzw. einen Akku zum Betrieb benötigen.
  • Inzwischen gibt es sogar schon Dashcams mit Bewegungssensor, die automatisch aufzeichnen, sobald Ihr Fahrzeug bewegt wird.
  • Die Rechtslage zu Dashcams in Deutschland ist noch nicht endgültig geklärt.

Die Dashcam kaufen – Tipps für den Kauf

Wollen Sie eine Dashcam kaufen, dann bietet es sich an, online auf die Suche zu gehen. Nach den Erfahrungen vieler Käufer haben Sie im Online-Shop die Möglichkeit zu erkennen, welche Modelle gerade im Angebot sind. Sinnvoll ist es, sich vor der Suche schon für das eine oder andere Modell zu entscheiden. Die Rollei Dashcam ist dabei ein echter Klassiker. Auch im Vergleich kann die Rollei Dashcam immer recht gut abschneiden.

Generell ist es gut, wenn Sie einen Preisvergleich verwenden und so schauen, welche Ausführung Sie günstig kaufen können. Das ist online besonders einfach umsetzbar.

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