| Tipp des Monats Mai 2012 - Tschechische Wechselbetrüger |
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Tschechische Devisen- und Wechselbetrüger...! Kriminalberatung.de klärt auf . Am Mittwoch, dem 2.5.2012, berichtet das ZDF in einem Filmbeitrag über betrügerisch handelnde Geldwechselstuben in Tschechien/Prag sowie private Straßenhändler in Sachen Geldumtausch und ebenso betrügerisch handelnde Taxifahrer/-innen. In diesem ausgewöhnlich aufschlussreichen Beitrag wurde deutlich, dass Touristen in Prag, egal welcher Herkunft, offenbar systematisch durch betrügerische Handlungen teils erheblich geschädigt werden. . Was war geschehen? So wie in anderen von Touristen besuchten großen Städten dieser Welt gibt es auch an den Straßen Prags eine Reihe von Geld/Devisen-Wechselstuben, die neben den Banken und Sparkassen dem Tourist "behilflich" zur Seite stehen. Sollten sie jedenfalls. Um dazu dem Geschäfts- und Urlaubsreisenden den Geldumtausch zu vereinfachen, hängen auch in den Wechselstuben Prags Tafeln mit den angebotenen Wechselkursen in den Schaufenstern. Offenbar haben aber eine Vielzahl von Touristen bei dem Umtausch ihrer Währung diesen Kurs nicht bekommen, sondern bis zu 25 % weniger, als der offizielle Umtauschkurs und ohne, dass man die Touristen darauf aufmerksam gemacht hätte. Schaut man sich dann den Schaufensteraushang etwas genauer an stellt man fest, dass der ausgeschilderte Kurs erst ab einer Umtauschsumme von ca. 3000,-- Euro/Devisen gilt (ähnlich bei anderen Währungen). Diese Irrtumserregung erscheint bewusst und gewollt herbeigeführt worden zu sein. Und auf diesen Umstand angesprochen, schlossen einige der Wechselstuben vor laufender Kamera den Schalter bzw. gaben eine unzureichende Auskunft über den beklagten Sachverhalt. Bleibt die Hoffnung, dass in Prag oder anderen Städten Tschechiens nicht alle Wechselstuben in dieser Art und Weise ihre Geschäfte tätigen. . Vertrauensvolles Handeln sieht anders aus, verehrte Leserinnen und Leser. . Noch schlimmer trieb es ein Straßenhändler, der Devisen gegen einen guten Wechselkurs in Kronen umtauschen wollte. Er legte oben auf das eingewechselte Geld ein oder zwei Kronenscheine und legte aber direkt darunter eine Reihe Geldscheine der ungarischen Währung Forint, die von ähnlicher Farbe aber weniger Wert sind. Auf frischer Tat ertappt und von dem Kamerateam angesprochen, ergriff der feine Herr die Flucht. In Tschechien in solchen Angelegenheiten auf staatliche (polizeiliche) Hilfe zu hoffen erscheint da wenig erfolgversprechend zu sein. Bleibt die Erkenntnis: Geld weg - Täter weg und das Versprechen an sich selber, dass einem so etwas nie wieder passieren wird - hoffentlich. . Was Ihnen als Reisender in den Städten dieser Welt noch so passieren kann, lesen Sie bei uns auf der Seite: "Reiseschutz / Vorsicht auf Reisen". Ich wünsche Ihnen immer gute Wege.
Ihr Herbert Ittner
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