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Brandmelder – unverzichtbarer Schutz

BrandmelderJedes Jahr sterben alleine in Deutschland rund 500 Menschen an den Folgen eines Hausbrandes. Die meisten dieser Brandopfer sterben im Schlaf, da sie bei Nacht vom Feuer überrascht werden und schlichtweg nicht mitbekommen, dass es brennt, bis es zu spät ist. Dabei muss es gar nicht so weit kommen, denn mit einem Brandmelder können Sie sich und Ihre vier Wände optimal vor einem Brand schützen. Schon im Jahr 2013 wurden beispielsweise in NRW und Bayern erste gesetzliche Vorschriften für eine Brandmelder Pflicht erlassen, die den Einsatz von Brandmeldern in bestimmten Bereichen vorschreiben. Inzwischen ist es sogar generell gesetzlich vorgeschrieben, dass in Privatwohnungen ein Brandmelder installiert sein muss. Doch worauf kommt es eigentlich bei der Montage eines Brandmelders an und worauf sollte man beim Brandmelder kaufen achten?

Brandmelder Test 2017

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Brandmelder Test: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

BrandmelderWenn Sie in der Nacht nicht nur friedlich schlafen, sondern auch am nächsten Morgen noch gesund und munter aufstehen möchten, dann sollten Sie Ihre Privatwohnung unbedingt mit einem Brandmelder ausstatten. Doch auch Ihr Ladengeschäft, Lager und vieles mehr können Sie mit einem geeigneten Brandmelder vor einer vollständigen Zerstörung aufgrund eines Brandes sicher bewahren. Bei der Anschaffung und auch bei der Installation eines geeigneten Brandmelders sollten Sie jedoch ein paar Dinge beachten.

Fakt ist, dass ein Brandmelder, auch Rauchmelder oder Rauchwarnmelder genannt, im Falle eines Brandes im Haus Leben retten kann. Darüber hinaus kann aber auch das Hab und Gut vor ernsthaften Schäden bewahrt werden, wenn ein Brand entsprechend zeitig erkannt wird. Die Gefahr eines Brandes ist dabei nicht etwa nur auf solche Haushalte zu reduzieren, in denen mit offenem Feuer – wie etwa mit

  • Kerzen,
  • einem Holzofen oder
  • sogar einem offenen Kamin

gegeben ist.

Auch wenn ein häufiger Grund für einen Brand in Privathaushalten unter anderem der unachtsame Umgang mit einer Zigarette oder das unbeaufsichtigte Abbrennen von Kerzen ist, ist der häufigste Grund doch ein technischer Defekt an Elektrogeräten. Doch nicht etwa der Brand selbst stellt eine erhebliche Gefahr dar, sondern vielmehr die giftigen Dämpfe, die bei einem Brand entstehen können, wenn zum Beispiel Kunststoffe verbrennen. In vielen Fällen ist es so, dass der Brand erst nach geraumer Zeit erkannt, wird, da der dadurch entstehende Rauch, das Rauchgas und die giftigen Gase mit dem bloßen Auge viel zu spät gesehen werden. Dabei gibt es effiziente Möglichkeiten, dieser Gefahr mit einer Brandmeldeanlage entgegenzuwirken, denn eine Brandmeldeanlage piept, sobald erste Anzeichen eines Brandes erkannt werden. Allerdings gelten in der Regel für eine Brandmeldeanlage Vorschriften, die man auch zwingend einhalten sollte, um im Ernstfall nicht auf den Kosten des Schadens sitzen zu bleiben.

Brandmeldeanlage kaufen: Darauf sollten Sie achten

Wie bereits erwähnt, sterben alleine hierzulande jedes Jahr etwa 500 Menschen an den Folgen eines Hausbrandes, wovon die Mehrheit im Schlaf überrumpelt wird. Die meisten Todesopfer haben vermutlich sogar nicht mal wirklich etwas von dem Brand mitbekommen, da sie bereits durch eine Kohlenmonoxidvergiftung bewusstlos wurden, noch bevor das eigentliche Feuer sie erreichen und töten konnte.

Tipp Hinweise
Rauchmelderpflicht Der Gesetzgeber hat deshalb inzwischen gehandelt und 2013 einen entsprechenden Gesetzesentwurf erlassen, der die Menschen zumindest in den Privathaushalten vor den Folgen eines Brandes bewahren soll. Deshalb waren bereits im Jahr 2015 in rund der Hälfte aller privaten Haushalte entsprechende Rauchmelder installiert und seit geraumer Zeit müssen aufgrund dieser Brandmelder Pflicht sogar sämtliche Haushalte mit einem Rauchwarnmelder ausgestattet sein. Allerdings sollten Sie beim Kauf eines Brandmelders nicht etwa zum erstbesten Gerät greifen, das Sie finden können.
Zusatzmodul: Hitzemelder In der Regel führt jeder gut sortierte Baumarkt, wie zum Beispiel Toom, Bauhaus, Obi oder Hornbach, verschiedene Modelle von Rauchmeldern. Oftmals gibt es hier auch so manche Rauchmeldeanlage, die neben einem Rauchmelder auch noch über zusätzliche Module verfügen, wie zum Beispiel über Gasmelder oder Hitzemelder. Diese Zusatzmodule haben den Vorteil, dass das Risiko, einen Brand zu spät zu erkennen, enorm minimiert wird und der Schutz auch darüber hinaus noch wesentlich erhöht wird. Während ein Rauchmelder beispielsweise nur bei einem Brand mit Rauchentwicklung anschlägt, reagiert der Hitzemelder bereits bei ersten Anzeichen eines Feuers, noch bevor der Rauch den Rauchmelder erreicht hat.
Zusatzmodul: Gasmelder Auch ein Gasmelder kann Ihr Leben schützen, sofern Ihr Haushalt beispielsweise mit einer Gasheizung ausgestattet ist oder Sie mit Gas kochen. Es kann immer wieder vorkommen, dass eine Gasleitung undicht wird – Gründe dafür gibt es viele und nicht immer ist ein Gas-Leck nachvollziehbar. Doch auch wenn die Energieversorger dem städtischen Gas einen Geruchsstoff beimengen, nehmen viele Menschen das austretende Gas erst recht spät wahr. Gasmelder hingegen reagieren bereits bei kleinsten Mengen Gas in der Raumluft, also noch lange, bevor es zu einer Tragödie kommen kann.

Brandmelder Test: Wer billig kauft, der kauft oft zweimal

Viele Menschen greifen beim Kauf eines Brandmelders aufgrund der teils recht hohen Preise zu einem möglichst günstigen, wenn nicht sogar zum billigsten Gerät. Doch in den meisten Fällen ist es nicht empfehlenswert, seinen Rauchmelder möglichst günstig kaufen zu wollen. Nehmen Sie sich stets genug Zeit und führen Sie zunächst einen Brandmelder Vergleich durch, denn nicht jeder Brandmelder ist auch wirklich sein Geld wert, zumal es auch zahlreiche Modelle gibt, die nicht den geltenden Vorschriften entsprechen. Eine strenge Vorgabe ist zum Beispiel das Vorhandensein einer 10 Jahres Batterie, die bereits im Brandmelder verbaut sein muss. Darüber hinaus darf diese 10 Jahres Batterie in vielen Fällen auch nicht herausgenommen werden können, sondern muss fest in das Gerät integriert sein.

Tipp! Darüber hinaus sollten Sie überlegen, wo genau der Brandmelder eingesetzt werden soll. Für die private Wohnung beispielsweise greifen Sie am besten zu einem Gerät, das keine blinkenden LEDs oder Status-Anzeigen besitzt. Einen Prüfknopf hingegen sollte das Gerät zwingend besitzen. Über diesen können Sie jederzeit den Brandmelder auf Funktion bewerten und so feststellen, ob die Batterie noch ausreichend Leistung besitzt. Generell sollten Sie darauf achten, dass das Gerät nach DIN EN 14604:2005 zertifiziert ist.

Brandmelder Test: Stiftung Warentest empfiehlt

Möchten Sie keine Privatwohnung, sondern einen Geschäftsbereich mit einem Brandmelder ausstatten, dann sollten Sie idealerweise zu einer Brandmeldeanlage Funk greifen, mit der Sie problemlos gleich mehrere Räume miteinander vernetzen können. Sobald einer der vernetzten Melder anschlägt, ertönt automatisch bei allen Meldern der Alarm – sogar über mehrere Etagen hinweg. Hier empfehlen sich beispielsweise Brandmeldeanlagen von Siemens oder Pyrexx. Viele Systeme können sogar mit einem bestehenden HomeKit System gekoppelt werden. Die Kosten für ein solches System können bereits bei rund 100 bis 150 Euro beginnen und sind je nach Ausstattung nach oben offen. Trotz des höheren Anschaffungspreises ist eine Brandmeldeanlage Funk jedoch meist deutlich günstiger da weniger zeitaufwendig als ein verdrahtetes System. Je nach Umfang der Ausstattung dürfen Sie natürlich auch die Nebenkosten nicht vergessen, also beispielsweise für Strom und Wartung.

Vor- und Nachteile eines Brandmelders

  • Jedes Jahr kommen Hunderte Menschen bei Bränden um. Dabei können Brandmelder rechtzeitig auf Feuer oder eine Rauchentwicklung hinweisen.
  • Die Montage vieler Modelle ist sehr unkompliziert. In der Regel werden sie in der Mitte eines Raumens auf den Putz an der Decke gesetzt und das wars auch schon.
  • Neben reinen Rauchmeldern gibt es auch Varianten mit Zusatzmodulen wie Hitze- oder Gasmelder. Vor allem Letzteres ist so gefährlich, weil es für das bloße Auge nicht sichtbar ist. Wenn in Ihrem Haus beispielsweise Gas ausgetreten ist und Sie nach Hause kommen reicht schon ein kleiner Funke, um eine Explosion auszulösen.
  • Alle paar Jahre sollte die Batterie eines Brandmelders gewechselt werden.

Preisvergleich hilft sparen

Haben Sie ein geeignetes System gefunden, können Sie sich durch Testberichte im Internet davon überzeugen, ob es auch wirklich das ist, was Sie sich vorgestellt haben. So müssen Sie nicht erst selbst Erfahrungen sammeln, sondern können sich auf die Ergebnisse von unabhängigen Portalen verlassen und sich so zum Beispiel für den jeweiligen Testsieger entscheiden. Über einen Preisvergleich können Sie dann mehrere Angebote im Internet miteinander vergleichen und finden einen Shop, bei dem Sie die Brandmeldeanlage besonders günstig kaufen können.

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