Taser – die wichtigsten Infos zum Elektroschocker

TaserDer Gebrauch von Waffen im Privatleben ist vor allem in den USA populär. Aber nur wenige Menschen wissen, dass der Trend zur Selbstverteidigung immer mehr in deutschen Haushalten Einzug hält. Die gesteigerte Verunsicherung fördert den Drang zum Kauf von eigenen Waffen. Ob Schreckschusswaffe, CS Gas, Pfefferspray oder ein E-Schocker. Dabei ist wichtig zu wissen, dass es sich nicht um harmlose Abschreckungsmaßnahmen handelt, sondern durchaus auch tödlich sein kann oder eine schwere Körperverletzung nach sich ziehen kann. Ein verantwortungsvoller Umgang muss geübt werden und auch das geltende Waffengesetz der Bundesrepublik Deutschland muss berücksichtigt werden. Worauf man dann bei Kauf achten sollte und was ein herkömmlicher Taser Test über die handgroßen Elektroschocker aussagen, können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Taser Test 2017

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Das wichtigste der Taser Elektroschocker

TaserDie Munition vom E-Schocker besteht aus zwei Projektilen zwischen welchen ein Draht angebracht ist. Wie ein Taser Test zeigt, erreicht die Munition im Regelfall eine Geschwindigkeit von 50 Metern pro Sekunde. Die Reichweite einer normalen Taser Gun beträgt 10 Meter und kann eine Kleidung von 5 Zentimetern Dicke durchdringen. Die elektrischen Impulse werden durch den angebrachten Draht auf den Körper der Zielperson übertragen.

Die Kartusche, in der die Munition eingebaut ist, kann nur einmal verwendet werden. Nach jedem Gebrauch muss diese also ausgetauscht werden. Die Wirkung beruht darauf, dass je nach Taser Volt entsprechend starke Muskelkontraktionen zustande kommen. Ist die Anzahl an Taser Volt sehr hoch oder leidet der Angegriffene unter körperlichen Einschränkungen, so können Arterien verletzt werden. Auch entstehen im oftmals sekundäre Verletzungen durch den Sturz der Person.

Da es – wie bei allen Produkten – verschiedene Arten an Taser auf dem internationalen Markt gibt, stellen wir nun die bekanntesten Geräte vor.

Variante Hinweise
Taser C2 Dieser hat eine Reichweite von bis zu 15 Metern. Die Ladung ist dabei so stark, dass der Gegner sofort außer Gefecht gesetzt wird. Bei Kauf garantiert der Hersteller eine lebenslange Umtausch Garantie.
Taser X3 Lediglich Polizisten dürfen diese Taser Pistole kaufen. Es können nicht nur mehrere Ziele gleichzeitig erfasst werden, sondern auch einige Schüsse hintereinander abgegeben werden ohne eine neue Kartusche laden zu müssen.
Taser X26 Dieses Gerät ist für Strafverfolgungsbehörden entwickelt worden und erreicht Ziele, die bis zu 25 Metern entfernt sind. Die Drähte sind vollständig isoliert, sodass für den Benutzer keinerlei Gefahr besteht.
Taser X2 Der Taser X2 ähnelt im Aussehen einer Science-Fiction Pistole und kann Ziele, die bis zu fünf Meter entfernt sind, treffen. Der Hersteller wirbt mit einer doppelten Wirkungskraft im Vergleich mit anderen Tasern.
Taser mit Taschenlampe Die Taser mit Taschenlampe sind auf den ersten Blick nicht als Schutzwaffe zu erkennen. Die Polizei warnt jedoch jene Produkte im Taser Shop zu kaufen, da es sich dennoch um eine illegale Waffe handelt.

Tipp! Bekannte Hersteller sind unter anderem KH-Security als auch Kerbl.

Taser kaufen – in Deutschland eine Straftat

Taser können zur tödlichen Waffe werden. Vor allem für Personen mit Herzproblemen kann ein e-taser zum Herzstillstand führen. Aus diesem Grund sind Taser Deutschland seit dem 1. April 2008 verboten. Bereits vorher fiel der Gebrach vom Taser Elektroschocker unter das das Waffenschutzgesetz, weshalb das Taser kaufen erst ab 18 Jahren unter Vorlage eines großen Waffenscheins legal war. Jeder Gebrauch sowie das bloße Besitzen vom Taser Deutschland ist seither nicht erlaubt. Auch Behörden benötigen eine Sondergenehmigung des jeweiligen Innenministeriums, um eine Taser Waffe gebrauchen zu dürfen. Auch in der Schweiz ist das Mitführen von Elektroschockwaffen illegal. Spezialeinheiten verwendet seit 2006 in Bayern den Typ Taser X26. Allerdings wird auch im polizeilichen Einsatz der e-taser in absoluten Ausnahmefällen verwendet. Es wurde darauf geachtet, dass die Polizeibeamten vor Einsatz im normalen Alltag den Taser zunächst im Selbstversuch ausprobieren – einen eigenen Elektroschock Test durchführen. Auch die österreichische Polizei verwendet den Taser X26.

Hinweis: Eine Ausnahme stellen die geprüften Elektroschocker dar. Hierfür muss ein PTB Prüfzeichen deutlich sichtbar angebracht sein. Der Gebrauch ist dann ab 18 Jahren legal. Allerdings gilt auch hier: ist kein Prüfzeichen vorhanden, so darf das Gerät weder gekauft, noch angewendet werden. Haben Sie die Waffe vor 2011 gekauft und ist sie vor 2002 hergestellt worden, so muss kein PTB Prüfsiegel vorhanden sein.

Vor- und Nachteile eines Tasers

  • Taser bieten eine sehr gute Selbstverteidigung auf Distanz, denn die Reichweite beträgt meistens sogar mehrere Meter.
  • Wobei bei vielen Angreifern der Anblick schon Angst erzeugt und es so zur Abschreckung kommt.
  • Der erzeugte Strom ist sehr schmerzhaft und schaltet Angreifer aus.
  • Taser sind in Deutschland verboten.

Fazit

Obwohl das Taser Pistole kaufen eine Straftat in Deutschland darstellt, findet man im Online Shop nicht nur entsprechende Geräte, sondern auch einen Vergleich, Testbericht und Testsieger. Der Taser Shop befindet sich dann im Ausland. Auch in Österreich und der Schweiz ist das Bestellen beziehungsweisen das Taser online kaufen verboten. Ein Preisvergleich lässt sich auf illegalen Seiten schnell durchführen und somit das Gerät günstig kaufen. Ein Taser Test zeigt zudem, dass es mittlerweile neben den normalen Waffen auch als Taschenlampe getarnte Taser gibt. Die Polizei warnt aber auch vor jenen Pistolen. Um eine Straftat zu vermeiden, kann man entsprechende Alternativen wie das

kaufen. Auch diese Selbstschutzmaßnahmen halten Angreifer über mehrere Meter auf Abstand, sodass Sie sich aus der Gefahrzone zurückziehen können. Auch die geprüften Elektroschocker dürfen ab 18 Jahren gekauft werden. Dabei müssen Sie auf das Prüfsiegel achten. Allerdings gilt in allen Fällen: Es muss die Notwehrsituation nachgewiesen werden können. Zudem empfiehlt sich ein Selbstverteidigungskurs anstatt dem Waffengebrauch.

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