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Pfeffersprays – wirksamer Schutz vor Übergriffen

PfefferspraysEs ist klein, handlich und kann im Zweifel sogar Leben retten. Ein Pfefferspray. Hierzulande sind allerdings zahlreiche rechtliche Hinweise zu beachten, wenn Sie eine Pfefferspray-Pistole bei sich führen möchten, um sich vor Übergriffen zu schützen. Vorweg: Erlaubt ist es in Deutschland nur, ein Pfefferspray mitzuführen, wenn es als Tierabwehrspray gekennzeichnet ist und auch nicht gegen Menschen eingesetzt wird. Es gibt allerdings natürlich Ausnahmen, die wir Ihnen auf dieser Seite detaillierter vorstellen wollen.

Pfefferspray Test 2017

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Arten von Pfeffersprays

PfefferspraysWerfen Sie einen Blick auf einen Pfefferspray Test , so stellt sich schnell heraus, dass Spray nicht gleich Spray ist. Soll es ein Strahl oder Gel sein? Lieber ein Strahl oder Nebel? Soll das Spray farbig sein? Soll es sich im Holster tragen lassen? Besonders klein als Mini-Variante gestaltet? Das und mehr steht Ihnen zur Auswahl, daher ist es nicht immer einfach, eine passende Entscheidung zu treffen.

Ein klassisches KO-Pfefferspray muss eine Kennzeichnung als Tierabwehrspray besitzen. Handelt es sich dagegen nicht um ein KO-Pfefferspray, sondern beispielsweise um ein CS-Gas-Spray, so muss ein amtliches Prüfzeichen erkennbar sein (PTB oder BKA). Es kommt hierbei ganz darauf an, welches Mittel sich im Inneren befindet. Ein klassische Pfeffergas ist hierbei anders als ein CS-Gas zu behandeln. Ob

  • Pfefferspray mit Farbe
  • Pfefferspray mit Holster
  • Pfefferspray mit Strahl
  • Pfefferspray-Pistole
  • Mini-Pfefferspray
  • XXL Pfeffer Abwehrspray
  • Pfefferspray Gel
  • Spray mit Reizgas / Tränengas

Zahlreiche Varianten einer Pfefferspray-Waffe sind auf dem Markt verfügbar und sollten stets anhand ihrer rechtlichen Verfügbarkeit, ihres Anwendungsbereiches, Wirkungsweise und auch Ihrer Reichweite verglichen werden. In einem KO Pfefferspray Test zeigt sich beispielsweise, dass auch die Polizei mittlerweile abwägt, welches Mittel eingesetzt wird. Früher kam oft CS-Gas zum Einsatz, welches allerdings den Nachteil aufweist, dass die Schäden sehr stark sein können, gleichzeitig das Mittel aber auch gelegentlich (z.B. bei Betrunkenen) nur eingeschränkt oder sogar gar nicht wirken kann. Aus diesem Grund wird in der Regel OC im Pfefferspray verwendet, ein Wirkstoff aus der Chili-Schote, welches keine bleibenden Schäden hinterlässt, aber dennoch sehr wirksam und zuverlässig ist.

Anwendungsbereiche in der Übersicht

Wie bereits erwähnt, ist ein Pfefferspray zwar zum Schutz und für Ihre Sicherheit da, darf aber nicht einfach so verwendet werden. Ein Pfefferspray zur Selbstverteidigung gegen Tiere ist erlaubt, wenn korrekt gekennzeichnet. Sie dürfen es also beispielsweise als Pfefferspray gegen Hunde verwenden, wenn Sie von einem aggressiven Tier angefallen werden. Auch beim Menschen gibt es Situationen, in denen das Pfefferspray eingesetzt werden darf, wenn Sie klar aus Notwehr als Opfer handeln.

Das sollten Sie beachten Hinweise
Rechtliche Lage in Deutschland Gesetzlich ist es in Deutschland nicht verboten, ein Pfefferspray bei sich zu führen. Es ist allerdings nötig, dass klar erkennbar ist, dass es sich um ein Tierabwehrspray handelt. Dies muss auch entsprechend mit einer Aufschrift signalisiert werden. Diese Aufschrift muss

  • eindeutig
  • und auch ausschließlich

angebracht sein. Wenn Sie ein Pfefferspray führen und es entsprechend gekennzeichnet haben, ist das demzufolge erlaubt. Doch ist es auch möglich, das Pfefferspray legal gegen Menschen einzusetzen? Nein, ist es nicht. Das Gesetz unterstellt Ihnen in dem Fall eine gefährliche Körperverletzung.

Ausnahme Gibt es einen entsprechenden „Rechtfertigungsgrund“, dann entfällt die Strafbarkeit. Das bedeutet, dass Sie beispielsweise nicht rechtswidrig handeln, wenn Sie das Pfefferspray zur Notwehr bzw. zur Verteidigung gegen einen Menschen einsetzen. Dabei ist allerdings auch klar geregelt, was als Notwehr gilt. Es ist z.B. untersagt, dass eine Notwehr-Situation provoziert wird. Die Anwendung muss zudem „milde“ sein, sodass das mildeste Mittel gewählt wird, welches Ihnen zur Verfügung steht.
der Hintergrund des Mitführens Wenn Sie das Pfefferspray bei sich führen würden, um sich vor Menschen zu schützen, würde das Spray dem Waffengesetz unterliegen. Da Sie sich aber „nur“ vor Tieren schützen wollen (beispielsweise vor einem aggressiven Hund, der Sie beim Joggen anfällt), dann ist das Pfefferspray erlaubt.

Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass das Pfefferspray führen jederzeit erlaubt ist, wenn Sie es entsprechend als Tierabwehrspray kennzeichnen. Der Einsatz gegenüber einem Menschen ist nur im Notfall zur Verteidigung legal.

Es ist allerdings rechtlich nicht einfach, den Einsatz des Sprays zu erklären. Sie dürfen das Pfefferspray legal bei sich führen, allerdings nur zum Abwehren von Tieren. Wenn Sie also ein Pfefferspray kaufen, um sich vor menschlichen Übergriffen schützen zu wollen, wäre das nicht erlaubt.

Pfefferspray erlaubt oder verboten? Ausnahmen in der Übersicht

Wenn Sie das Pfefferspray als Tierabwehrmittel gekennzeichnet haben (oder es bereits eine Kennzeichnung besitzt) und Sie tragen es auch nur für diesen Zweck bei sich, dann sollten Sie dennoch darauf achten, wo Sie sich aufhalten. Bei

  • Versammlungen
  • großen Veranstaltungen / Festivals
  • Fußballspielen
  • Demonstrationen
  • oder in Waffenverbotszonen (z.B. auf dem Kiez in Hamburg)

dürfen Pfeffersprays auch mit gültiger Kennzeichnung nicht mitgeführt werden. Handelt es sich beispielsweise um eine Versammlung und Sie haben ein Tierabwehrspray bei sich, so verstoßen Sie dennoch gegen das Waffenverbot, da die Versammlung unter das Versammlungsgesetz fällt. Informieren Sie sich daher immer, ob Sie das Pfefferspray bei sich führen dürfen oder nicht.

Wissenswert: Auch bei Flugreisen sollten Sie unbedingt vorsichtig sein. Informieren Sie sich, ob Sie das Pfefferspray im Koffer transportieren dürfen. Das Mitführen direkt im Flugzeug ist in jedem Fall untersagt.

Wenn Sie übrigens ein Pfefferspray bei sich tragen, welches keine Tierabwehr-Aufschrift besitzt, wird ein kleiner Waffenschein vorausgesetzt.

Pfefferspray – wo kaufen?

Sie haben einen Pfefferspray Test durchforstet, den Testsieger oder ein anderes Produkt aus dem Testbericht gewählt und möchten das Produkt nun erwerben? Es gibt zahlreiche Modelle und Marken, die durchaus empfehlenswert sind (z.B. das Walther Pfefferspray oder das Reizstoffsprühgerät RSG Zivil). Dabei ist im Online-Shop die Auswahl besonders groß, zudem lässt sich das Spray mit Blick auf einen Preisvergleich recht günstig kaufen. Im Vergleich dazu gibt es das Pfefferspray bei DM oder das Pfefferspray bei Rossmann ebenfalls recht günstig, allerdings finden Sie hier (wenn überhaupt) meist nur eine sehr geringe Auswahl.

Anstatt also vor Ort im Baumarkt (z.B. Obi), im Supermarkt (z.B. real) oder in der Drogerie (z.B. Müller) nach einem Pfefferspray zu suchen, sollen Sie dagegen online Ausschau halten. Hier finden Sie zahlreiche Erfahrungen zu den einzelnen Modellen und können daher besser abschätzen, ob die Qualität gut ist und der Erwerb sinnvoll. Wer sich dagegen ein Pfefferspray bei DM oder ein Pfefferspray bei Rossmann zulegt, muss sich mit dem entsprechenden Angebot begnügen. Gerade, wenn Sie aber ein hochwertiges Pfefferspray kaufen wollen (z.B. ein Walther Pfefferspray), ist es nicht ganz unerheblich, genau das passende Modell und die richtige Größe auszuwählen.

Ob Pfefferspray 400 ml oder nur 60 ml – das macht einen großen Unterschied im Alltag und der Handhabung sowie dem Transport aus. Kleine Pfeffersprays sind meist nur mit kleinen Patronen ausgestattet (beispielsweise 60 ml). Für die Tasche reicht das vollkommen aus. Handelt es sich aber um ein Breitstrahl-Pfefferspray 400 ml, so ist der Anwendungsbereich gleich deutlich breiter aufgestellt – beispielsweise, wenn eine hohe Reichweite oder mehrere Angreifer vorhanden sind. Ein Pfefferspray Test schafft Klarheit und sollte daher zu Rate gezogen werden.

Vor- und Nachteile eines Pfeffersprays

  • In den letzten Jahren sinkt das Sicherheitsgefühl der Menschen, wodurch das Interesse an Dingen zur Selbstverteidigung stetig wächst. Vor allem die praktischen Pfeffersprays stellen hierbei eine sinnvolle Investition dar, um sich vor Übergriffen zu schützen.
  • Die kleinen Dosen können platzsparend in der Jackentasche oder Handtasche mitgeführt werden.
  • Die Nutzung ist unkompliziert, sollte aber in jedem Fall vorher mal geübt wurden sein. Je nach Windrichtung und Art der Dose können Sie sich sonst selbst beim Einsatz schwer verletzen.
  • Die Nutzung unterliegt rechtlichen Einschränkungen. Mehr darüber erfahren Sie in der o.a. Tabelle.

Worauf ist beim Kauf eines Pfeffersprays zu achten?

Die wichtigste Regel beim Pfefferspray kaufen ist immer die Kennzeichnung. Ein KO-Pfefferspray darf nur als Tierabwehrspray gekauft und bei sich getragen werden, sofern kein kleiner Waffenschein vorliegt. In einem KO Pfefferspray Test zeigt sich, dass allerdings auch die Pfefferspray-Wirkung von Produkt zu Produkt unterschiedlich ausfallen kann. Da Sie vom Gesetz her daran gebunden sind, im Notfall das mildeste Mittel zu wählen, sollten Sie das Pfefferspray keinesfalls anhand der stärksten Wirkung auswählen, sondern eine Pfefferspray-Waffe wählen, die Sie zwar im Notfall schützt, aber keinen bleibenden Schaden anrichtet.

Wichtige Sofort-Hilfe: Wenn Sie das Pfefferspray unter Umständen aus Versehen eingeatmet haben, ist es wichtig, sofort entsprechende Erste-Hilfe-Maßnahmen einzuleiten. Gerade für Asthmatiker kann das lebensbedrohlich sein. Wenn es Ihre Haut getroffen hat, spülen Sie diese mit kaltem, fließendem Wasser ab und reiben Sie nicht daran. Bei den Augen ist Eile geboten, auch hier kommt sofort Wasser zum Einsatz, wobei Reiben unbedingt vermieden werden sollte. Wenn Sie unter Atemnot leiden oder andere Probleme feststellen, sollten Sie im Zweifel einen Arzt aufsuchen oder den Notarzt kontaktieren.

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